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Deutscher Doggenclub 1888 e.V. (DDC) Ortsgruppe Gifhorn |
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11. und 12.09.2010 Heimtiermesse in Wolfsburg
Am 11. und 12. September 2010 fand in Wolfsburg die Heimtiermesse statt. Wie schon im letzten Jahr waren wir dort mit einem Info-Stand des Deutschen Doggen Clubs vertreten. Wieder managten die selben Ortsgruppenmitglieder wie im letzten Jahr im Vorfeld das Organisatorische mit dem Messeveranstalter hervorragend. Allerdings mit Schrecken dachten wir an den Pavillonaufbau im letzten Jahr. Bei einem 3 x 6 Meter großen Exemplar wollten einfach nicht die Stangen zusammen halten. Nur mit sehr viel Paketklebeband klappte es schließlich. Leider wurde uns dieses Klebeband dann beim Abbau zum Verhängnis. Was erst nicht halten wollte, ging dann nicht mehr auseinander. Dieses Drama wollten wir uns jetzt und für die Zukunft ersparen und investierten in einen gleich großen aber faltbaren Pavillon. Somit waren für den Aufbau nur wenige Hände nötig. Diese trafen sich am Freitag, den 10.09. um 18.00 Uhr im Wolfsburger Congress-Park, arbeiteten Hand in Hand, als wenn sie nie etwas anderes tun würden und schon um 19.00 Uhr war unser Info-Stand aufgebaut und dekoriert.
Am Samstag und Sonntag waren dann jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr verschiedene Teams am Info-Stand eingeteilt. Einzig der Organisator, die Doggen-Dame Emma und Mops Leo waren an beiden Tagen im Dauereinsatz. Dafür einen besonderen Dank! An den Organisator und die Hunde für die Ausdauer und an Familie Cucchiara für Emma. Die Hunde benahmen sich durchweg vorbildlich und sprachen Hundefreunde der großen wie auch der kleinen Rassen an. Mops Leo wurde sogar von Messebesuchern aus dem Vorjahr wieder erkannt. Außerdem nahmen wir mit Emma an einer kurzen Rassen-Präsentation teil. Wir Menschen hatten natürlich auch unseren Spaß. Allerdings wurde es zum Ende hin schon anstrengend immer wieder ernst oder auch nicht ernst gemeinte Fragen ausführlich und freundlich zu beantworten.
Leider konnten wir an diesen zwei Tagen keine wirklichen Interessenten für unsere Ortsgruppe gewinnen. Wir stellten zwar wieder einmal fest, dass es viele Deutsche Doggen in den Wohnzimmern gibt, deren Besitzer aber null Interesse an Clubzugehörigkeit, Ausstellungen oder gemeinsamen Aktivitäten haben. Auch mussten wir feststellen, dass ein Großteil dieser Doggen von „Hinterhof-Züchtern“ stammt. Bedauerlicherweise ist das Angebot aus dieser Richtung auch groß genug und die Leute, die viel Hund für wenig Geld wollen, brauchen nicht lange suchen.
Dank des neuen Pavillons war auch der Abbau ein Kinderspiel und wir waren wesentlich früher zu Hause als im Vorjahr. Dort konnten Zwei- und Vierbeiner die Füße bzw. Pfoten in die Höhe strecken und abschalten. Da Emma und Leo 2 x 8 Stunden in Dauerbeschmusung und Aktion waren, werden die Beiden bestimmt noch ein paar Tage brauchen, um wieder in gewohnte Höchstform zu gelangen.


Bericht: Sandra Stahr
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